Was eine Pressemappe wirklich von dir braucht
Eine Redaktion unter Zeitdruck will vier Dinge: ein Porträt, das groß genug zum Beschneiden ist, deinen korrekt geschriebenen Namen, deine Funktion und eine eindeutige Erlaubnis zur Veröffentlichung. Die meisten Presseseiten scheitern am ersten und am letzten Punkt. Ein 600 Pixel breites Foto von der Teamseite lässt sich nicht drucken, und ein Foto ohne Nutzungshinweis bedeutet eine E-Mail, die du beantworten musst, bevor der Beitrag erscheint.
Premium liefert 1280 × 1920 Pixel, also rund 10,8 × 16,3 cm bei 300 dpi — bequem für eine gedruckte Spalte und weit mehr, als eine Website je braucht. Die Bilder gehören dir vollständig, du kannst ihre Nutzung also frei einräumen. Eine öffentliche Presseseite mit der Datei, deiner Funktion und einer Zeile „zur Nutzung frei, mit Nennung des Unternehmens“ erspart dir den ganzen Austausch.
Ein Gründungsteam, das zusammenpasst
Das verräterische Detail auf einer frühen Über-uns-Seite sind nie die Fotos für sich — es ist, dass eine Person vor einer weißen Wand steht, eine draußen und eine sichtbar aus einem Konferenzfoto ausgeschnitten wurde. Eine Teamseite wirkt gewollt, wenn die Hintergründe zusammenpassen, und das ist eine Entscheidung, kein Budget.
Jede Person bestellt selbst und bekommt ihre eigene Galerie per E-Mail, die Abstimmung ist also eine einzige Nachricht: erst den Stil festlegen, dann bestellen alle. Founder und Startup halten über verschiedene Gesichter und Staturen hinweg am besten zusammen. Macht es vor der Finanzierungsrunde statt mitten darin — es ist genau die Aufgabe, die ein halbes Jahr liegen bleibt und dann am selben Nachmittag gebraucht wird.
Die Über-uns-Folie ist auch nur ein Vorschaubild
Auf einer Folie ist dein Foto eine kleine Kachel, betrachtet quer durch den Raum oder durch eine komprimierte Bildschirmübertragung. Es gilt dieselbe Regel wie für jedes Vorschaubild: Ein unruhiger Hintergrund verschwindet und nimmt dein Gesicht mit. Schlichte Hintergründe und schlichte Kleidung überstehen den Beamer.
Der Ton zählt hier so viel wie die Qualität. Founder und Startup wirken nach einem Unternehmen, das liefert; Executive wirkt nach einem Unternehmen mit Aufsichtsrat, was zu einer Serie B passt und bei einem Seed-Deck leicht seltsam klingt. Speaker lohnt sich aus einem anderen Grund im Set: Konferenzen fragen nach einem Foto von dir auf der Bühne, und fast niemand hat eines, bevor der erste Vortrag gehalten ist.





